Glossar

Asimina-Gattung

Zur Gattung Asimina, zu deutsch Annonengewächse (bot. Annonaceae), gehören etwa 12 Unterarten, welche sich über die gemäßigten, subtropischen und tropischen Zonen verteilen. Ein Bekannter Vertreter der Asimina ist die Cherimoya, welche auch im Winter in den hiesigen Obstregalen zu finden ist. Der Geschmack variert jedoch stark. Die Cherimoya kann mit dem Geschmack einer Erdbeere verglichen werden. Die Indianer Banane (Asimina triloba) hat jedoch einen sehr seltene Mischung aus Mango, Aprikose, Banane, Vanille und Ananas.

Annonengewächse

Zur Gattung der Annonengewächse gehört etwa der tropische Rahmapfel, Zimtapfel, der Zuckerapfel (Schuppenannone) und die in den subtropischen bis gemäßigten Zonen vertretende Indianer Banane (Asimina triloba). Die Gattung der Annonengewächse ist für die mit einem ausgefallenen Geschmack versehenen Früchte bekannt. In den einheimische Obstregalen ist fast nur der Rahmapfel verfügbar.

Fruchttraube / Fruchtcluster

Als Fruchttraube oder Fruchtcluster bezeichnet man das Phänomen, dass sich aus einer Blüte mehrere Indianer Bananen entwickeln. Das liegt daran, dass die Blüten von der Asimina triloba mehrere Fruchtknoten haben können, woraus mehrere Früchte ansetzen können.

Pfahlwurzler

Pfahlwurzelnde Pflanzen zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Hauptwurzel sehr stark ausgeprägt ist. Diese ragt tief in den Boden hinein. Somit versucht die Pflanze einen Zugang zu Wasser und Nährstoffen in den unteren Bodenschichten zu erlangen. Bekannte Pfahlwurzler aus unseren Breiten sind der Löwenzahn und die Lärche. Bei der Aufzucht von PawPaw ist darauf zu achten, dass die Pflanzgefäße sehr tief sind, damit die Pfahlwurzel nicht verkümmert oder sogar beschädigt wird. Dies hemmt das weitere Wachstum der Pfanze. Als Anzuchtstöpfe eignen sich für das erste Jahr Rosencontainer.

Organische Dünger

Diese Dünger sind meistens pflanzlichen oder tierischen Ursprungs. Eine organische Düngung granatiert somit einen ökologischen Anbau der Pflanzen und versorgt die Pflanzen mit ausreichend Nährstoffen um große und wohlschmeckende Früchte auszubilden.

selbstfertil / selbstfruchtbar /selbstfruchtend / Selbstfertilität

So bezeichnet man Pflanzen, die ohne Fremdbestäubung Früchte ausbilden. Die Selbstfertilität, auch Automie genannt, führt zu nicht völlig identischen Nachkommen. Von den zahlreichen Kulturformen der Asimina triloba sind nur Sunflower  und  Prima 1216 zuverlässig selbstfruchtend. Dies ist jedoch notwendig um Früchte zu ernten, falls man nur eine Pflanze ausgepflanzt hat. Indianer Bananen aus Sämlingen sind meist nicht selbstfruchtend.

Stratifikation

Die Stratifikation bezeichnet ein Verfahren in der Botanik um eine Keimung der Samen anzuregen. Hierbei werden die Samen in leicht feuchtem Sand eingeschlagen und für ca. 90-120 Tage kühlgestellt (im Kühlschrank möglich). Diese künstliche Kälteperiode, die eine Keimung anregen soll, wird als Stratifikation bezeichnet. Die Stratifikation kann auch erfolgen in dem man im Herbst die Samen im Freien in Erde steckt und bis zu Keimung im Frühling wartet.

Veredelung

Die Veredelung stellt eine Möglichkeit dar, besondere Zuchtformen vegetativ zu vermehren. Dabei wird ein Teil der Kultursorte auf einen Sämling bzw. eine Veredelungsunterlage „transplantiert“. Glückt die Veredelung, verwachsen die beiden Teile miteinander.

Für die Veredelung von Asimina triloba gibt es, im Gegensatz zu anderen Obstgehölzen, noch keine einheitliche Veredelungsunterlage. Die Edelreise bzw. Chips werden auf einfache 3-4 jährige Sämlinge veredelt.

Veredelungsunterlage

Viele Pflanzen werden auf einheitliche, robuste Sorten der gleichen Gattung veredelt. Diese konfektionierten Sorten heißen Veredelungsunterlagen. Bis jetzt existieren noch keine einheitlichen Veredelungsunterlage für die Gattung Asimina triloba. Bis jetzt werden die Pflanzen auf einfache Sämlinge veredelt. Diese unterscheiden sich teilweise in Wachstum und Robustheit.

 

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